Das Wichtigste in Kürze:
- Elektrifizierung: 12 der 40 Fahrzeuge sind batterieelektrisch, darunter 6 LKW. Alle Personenwagen sind bereits umgestellt.
- Photovoltaik: Eine 420 kWp-Anlage ist auf dem Firmendach in Betrieb, eine zusätzliche Fassadenanlage ist geplant.
- Fossilfreie Wärme: Zwei Wärmepumpen sind installiert, weitere folgen. Künftig wird der Betrieb vollständig ohne Heizöl und Erdgas auskommen.
- Ladeinfrastruktur: Grösster Ladepark für Nutzfahrzeuge im Kanton Zug mit zehn DC-Ladepunkten, optimiert für einfaches Durchfahren und hindernisfreies Manövrieren.
- Energiemanagement: Der Eigenverbrauch des PV-Stroms steigt laufend, das Ziel sind 100 %. Unter anderem soll der überschüssige Strom thermisch in den Reinigungstanks gespeichert werden und dadurch den Gasverbrauch reduzieren.
Aktueller Stand des Projekts:
Onboarding
Beratung und Massnahmen
Umsetzung und Monitoring
Aktuelles Engagement
Elektrifizierung der Fahrzeugflotte
Aktuell sind zwölf der 40 Fahrzeuge der Flotte batterieelektrisch unterwegs. Bis Ende 2026 werden weitere LKW hinzukommen. Auch die Personenwagenflotte ist bereits vollständig elektrifiziert. Sogar die Stapler fahren heute mit Strom, darunter ein leistungsstarkes Modell mit 8 Tonnen Hubkraft, das einen Dieselstapler ersetzt. Damit zählt Stuber zu den Vorreitern in der Branche.
Photovoltaikanlage und Ladeinfrastruktur
Seit März 2023 produziert die Photovoltaikanlage auf dem Hallendach in Rotkreuz erneuerbaren Strom. Ein grosser Teil wird direkt vor Ort für den Betrieb der Gebäude und das Laden elektrischer Fahrzeuge genutzt. Mitarbeitende können ihre Privatfahrzeuge am Standort kostenlos mit Solarstrom laden. So wird der selbst erzeugte Strom optimal genutzt und die Energiewende im Alltag konkret gelebt.
Bereits umgesetzte Massnahmen
Im Rahmen der Klima Charta Zug+ hat Stuber bereits zahlreiche Massnahmen erfolgreich umgesetzt:
- Ladepark für Nutzfahrzeuge:
Am Standort in Rotkreuz betreibt Stuber den grössten Ladepark für Nutzfahrzeuge im Kanton Zug. Zehn DC-Ladepunkte mit einer Leistung von bis zu 384 kW ermöglichen kurze Ladezeiten und einen effizienten Betrieb. Mehrere Ladepunkte sind als Durchfahrstationen angelegt und ermöglichen ein Laden ohne Rangiermanöver. Der Ladepark steht auch externen Transportfirmen offen. So ist er auch in der Redundanzplanung anderer Personen- und Gütertransportfirmen ein fester Bestandteil.

- Energie- und Stromeffizienz:
Durch den Wechsel zu energieeffizienter LED-Beleuchtung und das bewusste Abschalten nicht benötigter Geräte konnte der Stromverbrauch deutlich gesenkt werden. Gleichzeitig wurde die Lebensdauer der IT-Geräte verlängert. Auch die Warenaufzüge verfügen heute über einen zusätzlichen Energiesparmodus, der den Strombedarf am Wochenende und in der Nacht senkt. - Ökoeffiziente Arbeitsweise:
Mitarbeitende wurden im energiesparenden Fahren geschult. Es kommen Reifen mit minimalem Rollwiderstand zum Einsatz, um Energieverbrauch und Abrieb zu reduzieren. In der Milchtankreinigungsanlage führten Anpassungen bei Druck, Temperatur und Intervallzeiten zu einer deutlichen Senkung des Gasverbrauchs. Um Leerfahrten zu vermeiden, optimiert Stuber Transportwege gemeinsam mit Partnerunternehmen und nutzt dafür eine neue Software zur Tourenplanung. - Nachhaltige Mitarbeitendenmobilität:
Stuber fördert aktiv eine nachhaltige Mobilitätskultur. 24 Wallboxen stehen für private Elektrofahrzeuge zur Verfügung, die mit selbst produziertem Solarstrom kostenlos geladen werden können. Zwei firmeneigene E-Bikes erleichtern den Umstieg auf den elektrischen Pendelverkehr. Mitarbeitende ohne Parkplatz erhalten monatlich einen «Velo-Batzen» von 100 CHF. Zudem werden Fahrgemeinschaften unterstützt, um Emissionen weiter zu senken und gemeinschaftliche Mobilität zu stärken.

Zusätzliche Potenziale
Neben den bereits umgesetzten Projekten arbeitet die F. Stuber Transporte AG kontinuierlich an weiteren Massnahmen, um ihren CO₂-Fussabdruck zu verringern und den Betrieb noch nachhaltiger zu gestalten.
- Elektrifizierung der Firmenflotte:
Bis 2040 soll die Hälfte des Fuhrparks fossilfrei sein, bis 2050 vollständig. Dafür testet Stuber neue Fahrzeugmodelle mit grösserer Reichweite und effizienterer Ladetechnik. - Nachhaltiger Logistikbau:
Neue Bau- und Erweiterungsprojekte werden ressourcenschonend umgesetzt – mit zirkulären Bauweisen und Materialien mit geringem CO₂-Fussabdruck zur Förderung der Energieautarkie. - Nachhaltige Mitarbeitermobilität:
Ein gemeinsames Mobilitätskonzept mit E-Bikes, Elektroautos und Sharing-Lösungen soll umweltfreundliche Pendeloptionen fördern und nachhaltige Mobilität im Alltag stärken.




